Login
--
Anmelden
Mitglieder Lieblingsorte Videos Events Umfragen Markt Artikel News Extern
  •  
 
 
News
   
Triathlet Patrick Lange geht beim Ironman Hawaii als Titelverteidiger an den Start. Er selbst verspürt gute Voraussetzungen – doch so richtig rund ...

Titelverteidiger bei der Ironman-WM

Langes "Mind-Setup" schon im Hawaii-Modus

Triathlet Patrick Lange geht beim Ironman Hawaii als Titelverteidiger an den Start. Er selbst verspürt gute Voraussetzungen – doch so richtig rund lief zuletzt nicht alles.

Never change winning team, heißt es im Fußball. Und im Triathlon? Vielleicht sowas wie: Ändere bloß nichts an deiner Vorbereitung, wenn du beim Ironman Hawaii als Titelverteidiger antrittst. "Wir haben uns entschlossen, beim altbewährten Konzept zu bleiben", sagt Patrick Lange vor dem härtesten Wettkampf der Saison am kommenden Samstag (ab 18.25 Uhr im sportschau.de-Liveticker).

Heißt im Klartext: "Das tun, was die letzten zwei Jahre auch funktioniert hat", als der gebürtige Nordhesse 2017 völlig überraschend Weltmeister wurde oder bei seinem Hawaii-Debüt 2016 auf den dritten Platz lief. Der größte Vorteil, wenn man sich vorbereitet wie immer: Das "Mind-Setup", wie Lange es nennt, stimmt. "Mein Kopf ist relativ gelassen. Ich freue mich auf das Rennen, die Form ist nicht allzu schlecht."

Voraussetzungen, die der Streckenrekordhalter sehr gut gebrauchen kann. Er hat nach eigenen Angaben ein "holpriges Jahr" hinter sich: erhöhte Medienaufmerksamkeit nach dem Triumph vor zwölf Monaten, mehr Druck – und eine Saison, die sportlich bislang zwar auf einem konstant hohen Niveau verlief, mit zwei zweiten Plätzen bei den 70.3-Veranstaltungen im Kraichgau und auf Rügen sowie einem dritten Platz bei der Ironman-EM in Frankfurt bis jetzt aber ohne Sieg blieb. Nicht der einzige Grund, wegen dem Lange ein anständiges "Mind-Setup" nötig hat.

Kurz vor dem Rennen auf Big Island, das sich traditionell in die Abschnitte 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen Marathon gliedert, zündet mit Sebastian Kienle einer seiner ärgsten Konkurrenten ein Störfeuer. Der gebürtige Baden-Württemberger wirft Lange bewusste Verstöße gegen die Windschatten-Regel beim Radfahren vor.

Lange kontert Kienles Schummel-Vorwurf

"Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder Zeitstrafen wegen Windschattenfahrens, Blocking oder Coaching bekommen, auch auf Hawaii. Wenn das ständig passiert, ist es kein Zufall", sagte Kienle der Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Wenn man es freundlich ausdrücken will, dann testet er die Grenzen aus, und er überschreitet sie auch."

Der Beschuldigte lächelt die Vorwürfe weg und verbucht die verbalen Attacken unter der Rubrik "Säbelrasseln": "Es ist ein bisschen schade, wie das jetzt alles zitiert wurde, aber es gehört zum Wettkampf dazu. Da ist die Nervosität die treibende Kraft gewesen. Am Samstag wird auf der Strecke entschieden." Das Duell mit Jan Frodeno, dem Hawaii-Sieger der Jahre 2015 und 2016, wird dann allerdings ausfallen müssen.

Frodeno sieht Hawaii-Vorteil bei Lange

Der amtierende Europameister hatte seine Teilnahme wegen einer Stressfraktur bereits Ende September abgesagt. "Patrick hat sich hier vielmals bewiesen und gezeigt, dass Hawaii das Rennen ist, wo er seine Leistung abrufen kann", zählt Frodeno den Titelverteidiger auch in diesem Jahr zum engeren Favoritenkreis. Noch ein Ansporn, um auch als Triathlet zu sagen: Never change a winning team.

Stand: 11.10.2018, 18:05

   
11.10.2018 18:05    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: triathlon  ironman  hawaii  lange  deutschland/international  
 
Kommentare
Sortiere nach: 
Pro Seite: 
 
  • Bis jetzt sind noch keine Kommentare vorhanden
Aktionen
Bewertung
0 Bewertungen
Facebook Icon Twitter Icon RSS Contact
... dein Sport, deine Welt.
OSO stellt Outdoor-Fans eine neue Plattform zur Verfügung! Wir sind die erste Plattform die es ermöglicht, Lieblingsorte bzgl. Outdoor-Aktivitäten, mit anderen zu teilen! Außerdem dient euer Profil als persönliche Werbeplattform! ;-)