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Vor ihrer Fahrt zum Auswärtsspiel zu den Eisbären Berlin, haben die Eishockeyspieler der Düsseldorfer EG einer Anhängerin einen Besuch im Garten ab...

Eishockey

Herzerwärmender Überraschungsbesuch der Düsseldorfer EG

Vor ihrer Fahrt zum Auswärtsspiel zu den Eisbären Berlin, haben die Eishockeyspieler der Düsseldorfer EG einer Anhängerin einen Besuch im Garten abgestattet. Damit verhalfen die DEG-Profis der Frau dazu, eine Wette mit ihrem Ehemann zu gewinnen. Ein großes selbstgemaltes Logo an der Garagenwand darf jetzt bleiben und wird nicht überpinselt.

Schüchtern und verlegen steht Tina Strothmann in ihrem Garten. Die Düsseldorferin wirkt überrascht. Zwei Kamerateams, einige Fotografen und mehrere Journalisten sind zu ihr in den Garten gekommen. Das große Interesse an ihrer Geschichte kann Strothmann zunächst nicht verstehen.

Strothmann ist Eishockey-Fan der traditionsreichen Düsseldorfer EG. An der weißen Garagen-Außenwand im Garten hat sie vergangenen Sommer das DEG-Logo gemalt. Originalgetreu in Schwarz und Rot. Direkt neben den leicht angerosteten Schmetterling aus Blech, der ebenfalls an der Wand hängt. Strothmanns Ehemann Michael hatte sein Einverständnis gegeben. "Nie habe ich damit gerechnet, dass Tina, das Logo so groß anpinselt", erzählt er.

Spieler-Unterschrift soll Logo vor dem Übermalen retten

Das Logo an der Garagenwand hat einen Durchmesser von über einem Meter. Wer am Gartenzaun der Strothmanns vorbei schlendert, kann also nicht vorbeischauen. Michael Strothmann diskutiert mit seiner Frau deshalb seit Monaten. Er, hat mit Eishockey nichts am Hut und möchte das Logo wieder weiß überstreichen. Sie, seit Jahren großer Fan und auch im Jugendbereich des Vereins ehrenamtlich aktiv, möchte das Logo unbedingt behalten.

Michael Strothmann bietet schließlich eine Wette an. Sollte es seine Frau schaffen, einen DEG-Spieler auf dem Logo unterschreiben zu lassen, darf die Malerei bleiben. Tina Strothmann nimmt Kontakt zum Verein auf, der verspricht mit ein bis zwei Spielern an diesem Vormittag vorbeizuschauen.

Barta: "Den Umweg zur Autobahn haben wir gerne gemacht"

Nervös sitzen die Strothmanns deshalb im Garten und warten. Sie ahnen nicht, wer da gleich in ihren Garten kommen wird. Die Journalisten wissen längst Bescheid, Tina Strothmann aber fällt aus allen Wolken, als plötzlich der Mannschaftsbus der DEG vor ihrem Haus hält. Alle 23 Spieler, die Trainer und der Betreuerstab stehen plötzlich im Garten der Strothmanns. Tina Strothmann hat ihr Trikot übergeworfen, das von Torwart Mathias Niederberger, der mittlerweile bei den Eisbären Berlin spielt. Dem Verein, zu dem die aktuellen DEG-Spieler, gerade unterwegs sind.

"Den Umweg zur Autobahn haben wir gerne gemacht", sagt DEG-Kapitän Alexander Barta. Dann unterschreibt er, wie auch alle anderen Kollegen, auf dem Logo an der Wand. Tina Strothmann schüttelt nur noch ungläubig den Kopf, sie hat sich setzen müssen; "Ich kann gar nichts sagen, ich bin überwältigt. Mir ist fast ein wenig schlecht", sagt sie. "Damit habe ich gar nicht gerechnet. Als ich um die Ecke geschaut und die ganze Mannschaft gesehen habe, musste ich mich einfach setzen, weil ich nicht mehr stehen konnte."

Nationalspieler Marco Nowak bringt eine Kiste Bier mit

Ihr Ehemann Michael gibt sich als fairer Verlierer: "Das Logo darf natürlich bleiben", sagt er. Und DEG-Trainer Harold Kreis raunzt ihm mit einem Augenzwinkern zu: "Fordern Sie Ihre Frau nicht noch einmal heraus, denn sonst kommt die DEG." Die Eishockeyprofis haben sogar noch ein Geschenk dabei. Nationalverteidiger Marco Nowak überreicht Tina Strothmann einen Kasten Bier: "Für die nächste Gartenfeier", sagt er grinsend. 

"Wir sehen die Fans in diesen Zeiten gar nicht mehr, die Fans sehen uns nicht. Schön, dass es jetzt eine Möglichkeit gab. Und in dem Fall war es für uns kein großer Akt, einem Fan eine Freude zu machen", erklärt Kapitän Alexander Barta.

Dass sich Tina Strothmann gefreut hat, ist unübersehbar. Als alle Profis wenige Minuten später schon wieder im Bus nach Berlin sitzen, hockt sie immer noch kopfschüttelnd am Gartentisch. "Ich komme gar nicht mehr hoch. Ich habe keine Knie, keine Beine, ich habe gar nichts mehr", sagt sie und wirkt erschöpft, aber glücklich.

Stand: 12.03.2021, 20:34

   
12.03.2021 20:34    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: deg  del  düsseldorfer eg  deutschland/international  
 
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