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Bundestrainer Alfred Gislason hat das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Ägypten (13. bis 31. Januar) ...

Turnier in Ägypten

Handball-WM - Gislason nominiert 20 Spieler, zwei Neulinge dabei

Bundestrainer Alfred Gislason hat das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Ägypten (13. bis 31. Januar) nominiert. Insgesamt 20 Spieler sind dabei, darunter zwei Neulinge.

Mit sechs Europameistern und zwei Länderspiel-Debütanten reisen die deutschen Handballer zur Weltmeisterschaft nach Ägypten. Bundestrainer Alfred Gislason nominierte am Montag (21.12.2020) seinen 20-köpfigen Kader, in dem mit Torwart Andreas Wolff sowie den Feldspielern Tobias Reichmann, Kai Häfner, Julius Kühn, Christian Dissinger und Jannik Kohlbacher noch ein halbes Dutzend EM-Spieler von 2016 stehen. Erstmals dabei sind Sebastian Firnhaber und Antonio Metzner vom HC Erlangen.

Groetzki nicht im Kader

Angeführt wird das Aufgebot von Kapitän Uwe Gensheimer. Im Tor setzt Gislason neben Wolff auf die Routiniers Johannes Bitter und Silvio Heinevetter. Prominentestes Opfer bei der Nominierung war Patrick Groetzki. Der Rechtsaußen von den Rhein-Neckar Löwen wurde wie schon bei der EM 2020 nicht berücksichtigt.

"Ich bin sehr gespannt, was diese Mannschaft bringen kann. Trotzdem ist mir bewusst, dass ziemlich viel Arbeit vor uns liegt", sagte Gislason bei einem virtuellen Medientermin. Es seien "einige Spieler dazu gekommen, die international wenig Erfahrung haben. Der Kader hat aber auch gute Qualität für die WM."

Zwei Spiele gegen Österreich

Zur WM-Vorbereitung zählen zwei Länderspiele gegen Österreich, in denen es bereits um die Qualifikation zur Europameisterschaft 2022 geht. Die Partien gegen den Nachbarn finden am Mittwoch, 6. Januar, in Graz sowie am Sonntag, 10. Januar, in Köln statt.

Am 12. Januar werden die Nationalmannschaften aus Deutschland und Österreich gemeinsam von Düsseldorf nach Ägypten fliegen. In der WM-Vorrunde treffen Kapitän Uwe Gensheimer und Co. auf Uruguay (15. Januar), Kap Verde (17. Januar) und Ungarn (19. Januar). "Das Ziel ist traditionell bei uns, möglichst das Halbfinale erreichen. In dieser Konstellation glaube ich aber nicht, dass es realistisch ist erstmal", sagte Gislason: "Ich werde keine Ziele vorgeben, weil wir eine komplett neue, teilweise unerfahrene Mannschaft haben." Man werde von Spiel zu Spiel schauen.

Erstmals 20 Spieler

Für die WM durften die Teams erstmals 20 statt wie bisher 18 Spieler nominieren. Von diesen 20 Spielern werden weiterhin 16 auf dem Spielberichtsbogen eingetragen, die Trainer können aber anders als zuletzt für jedes Spiel aus dem 20er-Kader die Aufstellung neu bestimmen. Zudem haben Gislason und Co. während des Turniers die Möglichkeit, insgesamt fünf Wechsel mit Spielern aus dem erweiterten Kader vorzunehmen. Spieler mit einem positiven Corona-Befund werden nicht auf dieses Kontingent angerechnet. Bisher waren nur drei solcher Wechsel möglich.

Mit Patrick Wiencek, Hendrik Pekeler, Finn Lemke und Steffen Weinhold (alle coronabedingt) sowie Fabian Wiede (Verletzung) hatten zuletzt fünf Leistungsträger freiwillig auf ihre WM-Teilnahme verzichtet. Zudem mussten Franz Semper und Tim Suton (beide Kreuzbandriss) absagen.

Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft

Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce/POL), Johannes Bitter (TVB Stuttgart), Silvio Heinevetter (MT Melsungen)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen)
Rückraum links: Julius Kühn (MT Melsungen), Paul Drux (Füchse Berlin), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Christian Dissinger (RK Vardar Skopje/MKD)
Rückraum Mitte: Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Juri Knorr (TSV GWD Minden), Marian Michalczik (Füchse Berlin)
Rückraum rechts: Kai Häfner (MT Melsungen), David Schmidt (Bergischer HC), Antonio Metzner (HC Erlangen)
Rechtsaußen: Tobias Reichmann (MT Melsungen), Timo Kastening (MT Melsungen)
Kreis: Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Sebastian Firnhaber (HC Erlangen)

sid/dpa | Stand: 21.12.2020, 10:40

   
21.12.2020 10:40    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: alfred gislason  kader  deutschland/international  
 
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