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Die Zweifel an der Austragung des Handball-Länderspiels zwischen Deutschland und Bosnien-Herzegowina wachsen. Der Auftaktgegner der DHB-Auswahl in ...

Debüt des Trainers auf der Kippe

Handball - Länderspiel auf sehr wackligen Füßen

Die Zweifel an der Austragung des Handball-Länderspiels zwischen Deutschland und Bosnien-Herzegowina wachsen. Der Auftaktgegner der DHB-Auswahl in der EM-Qualifikation beantragte wegen mehrerer coronabedingter Ausfälle bei der Europäischen Handball-Föderation (EHF) die Verlegung der für Donnerstag angesetzten Partie. Damit würde das Debüt von Bundestrainer Alfred Gislason ein weiteres Mal verschoben
werden.

"Wir sind aktuell noch sieben spielfähige Spieler. Seit Samstag sind noch weitere Corona-Fälle dazugekommen und die Tests von heute sind noch gar nicht ausgewertet. So wollen wir nicht gegen Deutschland spielen", hatte Bosniens Torhüter Benjamin Buric der dänisch-deutschen Tageszeitung Flensborg-Avis gesagt.

"Nur sieben spielfähige Spieler"

Laut Angaben des bosnischen Verbands kamen am Montag (02.11.20) lediglich 14 Spieler in Sarajevo zusammen, zwölf Akteure mussten wegen positiver Coronatests oder Quarantänemaßnahmen passen. Buric, Torhüter des deutschen Vizemeisters SG Flensburg-Handewitt, zählte zu den spielfähigen Spielern. "Wir hatten den ganzen Tag Coronatests und Besprechungen", berichtete der Keeper.

Axel Kromer war am frühen Montagabend noch von einer Austragung ausgegangen. Zwar hätten die Bosnier "in der Tat einige Ausfälle", sagte der Sportvorstand des Deutschen Handballbundes (DHB), betonte aber auch: "Es sind immer noch bei Weitem genug, um einen Kader beisammen zu bringen. Wir hoffen, dass wir eine schlagkräftige Truppe gegen uns gestellt bekommen und das Spiel am Donnerstag stattfinden kann. Wenn dem nicht so wäre, müssten wir das akzeptieren. Wir gehen davon aus, dass alles klappen wird."

Keine Zweifel fürs Spiel gegen Estland

Gislason soll gegen Bosnien-Herzegowina sein erstes Spiel als Bundestrainer bestreiten, am Sonntag folgt für das DHB-Team planmäßig das zweite EM-Qualispiel in Tallinn gegen Estland. Diesem blickte Kromer ohne größere Sorgen entgegen: "Bei den Esten haben wir derzeit überhaupt keine Zweifel", sagte er.

Dennoch ist auch Verunsicherung im deutschen Team spürbar. "Wenn so viele Spieler aus so vielen Ländern zusammenkommen, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass zumindest einer das hat", sagte Abwehrchef Hendrik Pekeler dem NDR: "Und dann befürchte ich einfach, dass es sich wie ein Lauffeuer ausbreiten kann." Momentan, das ergänzte Kreisläufer Patrick Wiencek mit einem "mulmigen Gefühl", rücke der Sport in den Hintergrund: "Wir wollen alle gesund bleiben."

Genau aus diesem Grund musste nach Spielmacher Philipp Weber auch 2016-Europameister Wolff kurzfristig passen. Wie bei Webers Klub Leipzig hatte es auch bei Wolffs Teamkameraden in Kielce positive Befunde gegeben.

sid/dpa | Stand: 02.11.2020, 20:45

   
02.11.2020 20:45    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: länderspiel  alfred gislason  deutschland/international  
 
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