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In der Handball-Bundesliga steht der letzte Spieltag an. Mit einem Heimsieg wäre die SG Flensburg-Handewitt deutscher Meister. Im Tabellenkeller st...

Handball-Bundesliga, 34. Spieltag

Handball - Flensburg vor dem Triumph, Spannung im Abstiegskampf

In der Handball-Bundesliga steht der letzte Spieltag an. Mit einem Heimsieg wäre die SG Flensburg-Handewitt deutscher Meister. Im Tabellenkeller streiten sich mit Hüttenberg, Ludwigshafen und N-Lübbecke drei Vereine um den letzten Nicht-Abstiegsrang. Ein Überblick.

Die SG Flensburg-Handewitt hat alles in der eigenen Hand. Mit einem Heimsieg im Duell gegen Frisch Auf Göppingen wäre der Meistertitel unter Dach und Fach.

Glandorfs großes Ziel

Ex-Nationalspieler Holger Glandorf (155 Saisontore) gibt die Marschroute für das letzte Saisonspiel vor: "Wir müssen noch einmal alles raushauen, egal wie weh es tut." Gerade für Glandorf wäre die Meisterschaft ein Meilenstein in seiner Laufbahn. Es wäre der erste Meistertitel des Linkshänders in seiner siebzehnjährigen Karriere.

Die Flensburger gehen als klarer Favorit ins Spiel, für Göppingen geht es in der Begegnung lediglich ums Prestige. Im Hinspiel gab es allerdings eine Überraschung: Die Göppinger konnten vor heimischem Publikum ein Unentschieden (28:28) erzwingen. Allerdings sind die Flensburger enorm heimstark (29:3 Punkte), zudem plagen den Traditionsverein aus Baden-Württemberg extreme Verletzungssorgen.

Mehrere Spieler könnten durch den Meistertitel ihre sehr erfolgreiche SG-Karriere krönen. Unter anderem Torhüterlegende Mattias Andersson und Regisseur Thomas Mogensen stehen vor ihrem letzten Flensburger Pflichtspiel. "Es wäre ein Traum, mich mit der deutschen Meisterschaft von der SG zu verabschieden", sagt Mogensen.

Für Trainer Maik Machulla, der in die schier übergroßen Fußstapfen eines Ljubomir Vranjes trat, wäre die Meisterschaft in seiner Premierensaison ein herausragender Erfolg.

Die Löwen hoffen auf den Ausrutscher

In dieser Bundesliga-Saison sah es lange Zeit so aus, als könnten die Rhein-Neckar Löwen ihren Hattrick perfekt machen und sich zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft sichern. Die vergangenen Wochen verliefen allerdings weniger erfolgreich, von den jüngsten fünf Saisonspielen endeten lediglich zwei siegreich.

Allerdings ist die Tür zum Titel noch nicht ganz verschlossen. Durch das bessere Torverhältnis der Löwen (+202) im Vergleich zu den Flensburgern (+141) würde dem Team um Rückraum-Ass Andy Schmid ein Sieg im Heimspiel gegen die DHfK Leipzig reichen, falls die SG im Heimspiel gegen Göppingen nicht über ein Unentschieden hinauskommt.

Auch sie ihren Titel nicht verteidigen würden, ist man bei den Badenern mit der Spielzeit zufrieden. "Wir haben eine gute Saison gespielt", sagt Oliver Roggisch, sportlicher Leiter der Löwen mit Blick auf den Pokalsieg.

Hüttenberg vor schwerem Auswärtsspiel

Im Tabellenkeller der Handball-Bundesliga könnte es vor dem letzten Spieltag nicht enger zugehen. Der TV Hüttenberg (13:53), die Eulen Ludwigshafen (13:53) und die TUS N-Lübbecke (14:54) liegen lediglich einen Zähler auseinander. Zwei der drei Teams müssen den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Den vermeintlich einfachsten Gegner hat der Tabellenvorletzte aus Ludwigshafen. Die Eulen könnten mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-13. aus Erlangen an N-Lübbecke vorbeiziehen. Die Ostwestfalen müssen wiederum zum Derby nach Lemgo. Ein Spiel in der aufgeheizten Lipperlandhalle ist im Vergleich zu einem Heimspiel gegen Erlangen sicher ein Nachteil. Ein weiterer Minuspunkt aufseiten des TuS N-Lübbecke: Durch das schlechtere Torverhältnis (-132) im Vergleich zu den Eulen (-121) könnten die Ludwigshafener auch mit einem Unentschieden auf den Nicht-Abstiegsrang rutschen.

Der Tabellenletzte Hüttenberg steht mit dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten Füchse Berlin vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Unabhängig davon, ob der Klassenerhalt noch gelingen mag, gehen die Hüttenberger ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter: "Wir bleiben weiterhin unserem Weg treu, verstärkt auf die gute Jugendarbeit im Verein zu bauen", sagt TVH-Geschäftsführer Lothar Weber.

Kampf um Europa entschieden

Die Entscheidung um die Europapokalplätze ist bereits vor dem letzten Spieltag gefallen. Die Bundesliga verfügt ab der nächsten Spielzeit nur noch über zwei Champions-League-Plätze und wird durch die Rhein-Neckar-Löwen und Flensburg in der Königsklasse vertreten.

Im "kleinen" Europapokal-Wettberwerb EHF-Cup sind dank des dortigen Triumphs der Füchse Berlin drei deutsche Vertreter startberechtigt. Profiteur des Berliner Erfolgs ist der fünftplatzierte THW Kiel. Der dritte deutsche Teilnehmer in der nächsten Saison wird der SC Magdeburg.

Stand: 02.06.2018, 10:00

   
02.06.2018 10:00    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: bundesliga  34. spieltag  deutschland/international  
 
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