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Triathlet Jan Frodeno hat den Ironman 70.3 Kraichgau gewonnen. Im slowakischen Samorin landete Sebastian Kienle auf dem zweiten Platz.

Triathlon

Frodeno hängt Lange im Kraichgau ab – Kienle in Samorin Zweiter

Triathlet Jan Frodeno hat den Ironman 70.3 Kraichgau gewonnen. Im slowakischen Samorin landete Sebastian Kienle auf dem zweiten Platz.

Jan Frodeno hat sich mit einer von Start bis Ziel beeindruckenden Leistung den Sieg beim Ironman 70.3 Kraichgau gesichert. Der 36 Jahre alte gebürtige Kölner absolvierte die Strecke über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Radfahren am Sonntag in 3:49:05 Stunden und verwies damit den amtierenden Langdistanz-Weltmeister Patrick Lange auf den zweiten Platz. Der Nordhesse kam bei diesem prestigeträchtigen Rennen mit einem Rückstand von 6:30 Minuten auf Frodeno ins Ziel.

Rund einen Monat vor der Langdistanz-Europameisterschaft in Frankfurt am Main, bei der das nächste spannende Duell zwischen den beiden Top-Athleten erwartet wird, galt der Ironman 70.3 Kraichgau als erster Grad- und Stimmungsmesser. Das Podium komplettierte Frodenos Trainingspartner Nick Kastelein aus Australien (+8:08 Minuten). Für einen aus deutscher Sicht erfolgreichen Triathlon-Tag im Kraichgau sorgten zudem die Leistungen von Andi Boecherer (+9:38), Markus Rolli (+11:16), Marc Dülsen (+11:28), Julian Mutterer (+12:53) und Tobias Drachler (+17:44) auf den Rängen vier, fünf, sechs, sieben und zehn.

Philipp verteidigt ihren Titel

Bei den Frauen hieß die Siegerin wie bereits im Vorjahr Laura Philipp. Die 31-Jährige bewältigte die Strecke in 4:20:50 Stunden und ließ damit die gebürtige Essenerin Daniela Sämmler (4:31:16) und die Niederländerin Yvonne van Vlerken (4:43:58) hinter sich.

Zeitgleich liefen auch in der Slowakei zwei Deutsche aufs Podium. Bei der Challenge Samorin mussten sich Sebastian Kienle als Zweiter (+1:04) und der Überraschungs-Dritte Florian Angert (+3:54) nur Lionel Sanders geschlagen geben. Der Kanadier überquerte die Ziellinie des Halbdistanz-Rennens nach 3:43:28 Stunden. Er und Kienle hatten sich auf der Laufstrecke ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, auf den letzten Kilometern konnte sich Sanders aber absetzen. Auch in Samorin füllten zahlreiche deutsche Athleten die Top Ten auf: Maurice Clavel (+6:21) als Fünfter, Andreas Raelert (+7:49) als Siebter sowie Andreas Dreitz (+10:41) als Neunter.

"Ich weiß nicht, was ich machen muss"

"Ich weiß nicht, was ich machen muss, um diesen Mann zu schlagen", sagte Kienle, für den Kraichgau eigentlich das Heimrennen gewesen wäre, anschließend mit Verweis auf Sanders starke Laufleistung. "Aber ich war in einer guten Form, darauf kann ich aufbauen." Und der gebürtige Weinheimer Angert gab zu: "Es war sehr hart und sehr heiß. Ich war am Ende meiner Komfortzone."

Im Rennen der Frauen gab es zudem einen weiteren deutschen Podestplatz: Anne Haug landete mit einem Rückstand von 1:48 Minuten hinter der Britin Lucy Charles (4:06:10 Stunden) auf dem zweiten Platz. Für die Triathletin aus Bayreuth war das Rennen in der Slowakei ebenfalls ein wichtiger Schritt Richtung Frankfurt: Beim dortigen Ironman wird sie Anfang Juli ihr Langdistanz-Debüt geben.

Stand: 03.06.2018, 13:48

   
03.06.2018 13:48    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: ironman  kraichgau  lange  frodeno  deutschland/international  
 
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