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Eigentlich ist der Deutschland

Turnier in Augsburg

Deutschland Cup mal anders

Eigentlich ist der Deutschland Cup keine allzu spannende Sache. Das ist jetzt anders. Das liegt an Russland und an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

Die deutschen Gegner

Nach 18 Teilnahmen in Serie ist die Schweiz in diesem Jahr nicht dabei. Dafür tritt Russland erstmals seit 1993 beim Deutschland Cup an. Die Russen sind am Freitag (10.11.2017) erster Gegner des deutschen Teams. Zudem trifft die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm auf die Slowakei und die USA.

Der Spielort

Zum dritten Mal in Serie ist Augsburg Gastgeber. Ob auch im nächsten Jahr in der Heimstätte der Panther gespielt wird, ist noch nicht klar. Der Vertrag läuft aus. Augsburg hatte 2015 München als Standort abgelöst. "Die Tendenz, in Augsburg zu bleiben, ist groß, aber es ist kein Muss", sagt Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes.

Die Statistik

Den Cup gibt es seit 1987, nur 1989, 1998 und 1999 fiel das Turnier aus. Mit sieben Erfolgen ist Deutschland Rekordsieger. Das liegt freilich daran, dass man als Gastgeber immer mit dabei war. Zuletzt gewann Deutschland 2015. Im vergangenen Jahr holte die Slowakei den Pokal und tritt nun als Titelverteidiger an.

Das Personal

Auf die Spieler aus der NHL muss Sturm beim Deutschland Cup wie auch bei den Olympischen Spielen verzichten. Christian Ehrhoff und Marcel Goc bekommen zudem eine Pause, Top-Torjäger Patrick Reimer ist noch nicht ganz fit. Der Kölner Felix Schütz fehlt aus persönlichen Gründen, der Berliner Frank Hördler musste kurzfristig verletzt absagen. Auch Thomas Oppenheimer (Berlin) und Denis Reul (Adler Mannheim) sind verletzt.

Der Modus

Der Modus ist denkbar einfach. Es gibt eine Vierergruppe, in der die Teams je einmal gegeneinander antreten. Die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt das Turnier. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Casting für Südkorea

In Augsburg bastelt Bundestrainer Marco Sturm an seinem Team für die Olympischen Spiele 2018. Das Turnier gilt als wichtiger Härtetest für Pyeongchang. Vor dem Start schürt Sturm den Konkurrenzkampf. "Die Chance gibt's vielleicht nur einmal im Leben", sagt er.  Für viele Akteure wären es in Südkorea die ersten Olympischen Spiele. "Die meisten waren noch nicht dabei", betont auch Sturm: "Sie haben die Gelegenheit, mich persönlich zu überzeugen, das müssen sie auch tun."

Neue Hackordnung

Zuletzt bildeten die NHL-Profis um Leon Draisaitl das Gerüst des Teams. Bei der Heim-WM im vergangenen Mai und vor allem bei der erfolgreichen Olympia-Qualifikation gaben sie den Ton an. "Wenn sie kommen, übernehmen sie - auch vom Taktischen - das Kommando, der Rest klammert sich an sie dran", sagt Sturm: "Es wird auch für mich interessant, wie der eine oder andere jetzt reagiert, wer das Kommando übernimmt.“

Sportlicher Stellenwert

Anders als in den vergangenen Jahren ist der Deutschland Cup diesmal ein echter Härtetest: Denn auch Russland, die Slowakei und die USA testen für Südkorea. "Die Amerikaner kommen mit dem vollen Paket", sagt Sturm. Angeführt wird das Team vom früheren Stanley-Cup-Sieger Brian Gionta, der 1.118 NHL-Spiele bestritten hat. Und an der Bande stehen die Ex-Stars Tony Granato und Chris Chelios. "Alle gegnerischen Kader sind hochkarätig besetzt. Aber genau das ist die perfekte Herausforderung für uns", sagt Sturm.

Das deutsche Aufgebot

Tor: Danny aus den Birken (EHC München), Dennis Endras (Adler Mannheim), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt)

Abwehr: Konrad Abeltshauser (EHC München), Sinan Akdag (Adler Mannheim), Daryl Boyle (EHC München), Bernhard Ebner (Düsseldorfer EG), Justin Krueger (SC Bern), Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg), Jonas Müller (Eisbären Berlin), Moritz Müller (Kölner Haie), Yannic Seidenberg (EHC München), Pascal Zerressen (Kölner Haie)

Angriff: Andreas Eder (EHC München), Yasin Ehliz (Nürnberg Ice Tigers), Patrick Hager (EHC München), Thomas Holzmann (Augsburger Panther), Dominik Kahun (EHC München), Maximilian Kammerer (Düsseldorfer EG), Marcus Kink (Adler Mannheim), Stefan Loibl (Straubing Tigers), Brooks Macek (EHC München), Frank Mauer (EHC München), Marcel Müller (Krefeld Pinguine), Leonhard Pföderl (Nürnberg Ice Tigers), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Matthias Plachta (Adler Mannheim), Brent Raedeke (Adler Mannheim)

Stand: 10.11.2017, 08:32

   
10.11.2017 08:32    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: eishockey  deutschland  cup  deutschland/international  
 
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