Login
--
Anmelden
Mitglieder Lieblingsorte Videos Events Umfragen Markt Artikel News Extern
  •  
 
 
News
   
James Harden, Kevin Durant und Russel Westbrook haben in der regulären Saison zusammen 86 Punkte pro Spiel erzielt. Das Problem für Oklahoma City T...

Chance auf Super-Team vertan

Der kapitale Fehler der Oklahoma City Thunder

James Harden, Kevin Durant und Russel Westbrook haben in der regulären Saison zusammen 86 Punkte pro Spiel erzielt. Das Problem für Oklahoma City Thunder: Nur noch einer der drei Stars spielt für das Team. Der Verein hätte das verhindern können. Hat Oklahoma die Chance auf eine mögliche Dynastie vertan?

Halbfinale 2012: Es sind noch 29 Sekunden zu spielen, die Oklahoma City Thunder liegen mit zwei Punkten gegen die favorisierten San Antonio Spurs vorne. James Harden bekommt den Ball, trifft einen Dreier und entscheidet das fünfte Spiel der Serie. Harden, Durant und Westbrook erzielen insgesamt 70 Punkte. Oklahoma gewinnt auch das nächste Spiel gegen San Antonio und erreicht die NBA-Finals.

Zu diesem Zeitpunkt war den meisten Basketballexperten in den USA klar, dass Oklahoma eine extrem erfolgreiche Zukunft mit vielen Titeln vor sich haben würde. Durant (23 Jahre) und Westbrook (23) hatten sich schon als Stars etabliert, und Harden (22) war auf dem besten Weg, einer zu werden.

Die Liga ehrte ihn in dieser Saison als besten Spieler von der Bank (Sixt Man oft he Year). Durant und Westbrook waren lange an den Verein gebunden - nur der Vertrag von Harden musste noch verlängert werden.

Euphorie in Oklahoma könnte schnell vorbei sein

Auch in diesen Tagen ist Oklahoma das Gesprächsthema in der Basketballwelt. Russell Westbrook hat den 55 Jahre alten Triple-Double-Rekord von NBA-Legende Oscar Robertson geknackt. Westbrook erzielte in 42 Spielen der Saison zweistellige Werte in den drei Kategorien Punkte, Rebounds und Assists. Der Point Guard gehört zu den Top-Favoriten auf den MVP-Titel (Most Valuable Player).

Die Fans sind euphorisiert, aber das könnte sich schnell ändern. Denn wenn die Playoffs am 15. April starten, geht Oklahoma als Sechster im Westen gegen die Houston Rockets mit James Harden (ebenfalls MVP-Kandidat) als klarer Underdog ins Rennen. Später im Halbfinale würde dann wahrscheinlich der Titelfavorit Golden State mit Kevin Durant warten.

Was wäre, wenn ...?

Nach einer Saison, in der Harden, Durant und Westbrook für ihre Teams jeweils phänomenale Werte abgeliefert haben, werden sich viele Basketballfans fragen: Was wäre, wenn die drei Spieler immer noch bei Oklahoma zusammenspielen würden? Hätten sich die Thunder zum absoluten Ligagiganten entwickeln können?

Saison 16/17PunkteReboundsAssists
Westbrook321110
Harden29811
Durant2585

Für Außenstehende war 2012 klar, dass die Verantwortlichen der Thunder nur noch eine Sache erledigen mussten: den Vertrag von James Harden verlängern. Oklahoma bot Harden einen Vierjahresvertrag an, für den er angeblich 55,5 Millionen Dollar bekommen sollte. Harden pochte aber auf 60 Millionen Dollar.

Überraschende Entscheidung

Und dann passierte etwas, das die ganze Liga überraschte. Oklahoma verzichtete auf eine Verlängerung und schickte Harden nach Houston. Laut Verein hatte die Entscheidung strategische Gründe. Der Kader der Thunder war bereits ziemlich teurer, die Verantwortlichen wollten offensichtlich vermeiden, eine Gehaltsobergrenze zu überschreiten und viele Millionen Dollar Strafgebühren zu zahlen.

Dass das der einzige Grund war, bezweifeln aber viele NBA-Experten. Immer wieder wird den Bossen der Thunder vorgeworfen, die Situation falsch eingeschätzt zu haben. Tenor: Der Verein sei sich nicht sicher gewesen, ob Harden auf Dauer ins Team passt und habe sich deswegen dagegen entschieden, ihm mehr Geld zu zahlen.

Mögliches Super-Team

Fakt ist: Seit dieser Entscheidung läuft es nicht gut für die Thunder. Westbrook und Durant schafften es alleine nicht, einen Titel nach Oklahoma zu bringen. Mittlerweile ist auch Durant weg und spielt für den Ligaprimus Golden State.

Bei der Vorstellung, alle drei würden noch in einem Team spielen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Westbrook hätte als Aufbau mit seinem starken Zug zum Korb für viel Platz für Harden und Durant sorgen können - beides guten Schützen von außen. Aber auch in jeder anderen Konstellation (zum Beispiel mit Harden als Aufbau) könnte man sich die drei Stars als Super-Team vorstellen.  

Chicago-Bulls-Dynastie

Am Ende weiß niemand, ob sich in Oklahoma eine neue Dynastie (à la Chicago Bulls mit Michael Jordan) hätte aufbauen können. Es ist zum Beispiel ebenso möglich, dass sich Harden an der Seite von Westbrook und Durant nicht zu einem Superstar entwickelt hätte.

Trotzdem: Falls Oklahoma früh ausscheiden sollte, wäre ein bisschen Nostalgie und Wunschdenken seitens der Fans völlig legitim.  

Stand: 13.04.2017, 08:00

   
13.04.2017 08:00    Kommentare: 0    Kategorien: Sonstige News      Stichwoerter: nba  harden  westbrook  durant  oklahoma  deutschland/international  
 
Kommentare
Sortiere nach: 
Pro Seite: 
 
  • Bis jetzt sind noch keine Kommentare vorhanden
Aktionen
Bewertung
0 Bewertungen
Facebook Icon Twitter Icon RSS Contact
... dein Sport, deine Welt.
OSO stellt Outdoor-Fans eine neue Plattform zur Verfügung! Wir sind die erste Plattform die es ermöglicht, Lieblingsorte bzgl. Outdoor-Aktivitäten, mit anderen zu teilen! Außerdem dient euer Profil als persönliche Werbeplattform! ;-)